Die farbenfrohe Jahreszeit – der Herbst.

Die malerische Natur bereitet sich auf den Winterschlaf vor, während
die Luft das Versprechen und die Vorfreude auf die
Weihnachtsfestivitäten anhaucht. Die Sommererinnerungen klingen
langsam aus. Eine Jahreszeit mit ihrem eigenen Aroma, nach
Kürbiscremesuppe, Kräutertee und Regen.

Trotz der Romantik, die der Herbst mit sich bringt, beeinflusst uns
der Saisonwechsel auf diversen Art und Weisen. Uns fällt es immer
schwerer morgens aus dem Bett zu kommen, die Augenlider fühlen sich
während der Arbeit bleischwer an. Darüber hinaus, der Albtraum aller
Sportler –
einem fällt die Motivation, sich nach dem Feierabend auf dem Weg ins
Fitnessstudio zu machen und sein Workout erfolgreich zu absolvieren.

Daran ist das typische für die Jahreszeit Phänomen – die Herbstmüdigkeit schuld.

Weitere Symptome dessen sind:
starkes Verlangen nach Süßigkeiten, deftige Mahlzeiten und Kohlenhydrate.
Trübseligkeit
Stimmungsschwankungen
Lustlosigkeit
ein erhöhtes Schlafbedürfnis

Sinkende Temperaturen und weniger Sonnenlicht verlangsamen den
Stoffwechsel im menschlichen Körper. Auch bei den Tieren geschieht
das. Unsere Atmung wird langsamer, die Körpertemperatur sinkt und auch
das Herz schlägt langsamer. Zurück geht das auf evolutionsbedingte
Einflüsse: Unseren Vorfahren verlangte es einiges ab, über den Winter
zu kommen, denn die Nahrungsmittelvorräte wurden knapp. Damit der
Körper alle Lebensfunktionen aufrechterhalten konnte, fuhr der
Stoffwechsel runter und bediente sich der Reserven. Der Urinstinkt des
Menschen richtet sich auf eine nahrungsarme Jahreszeit ein. Dazu war
es vor Jahrhunderten wichtig, Fett anzusetzen und sich weniger zu
bewegen. Die erhöhte Lust auf Faulenzen erhöht das Risiko auf das
Verlangsamen des Stoffwechsels.

Wo versteckt sich aber die Ursache dieses Bedürfnisses sich mit einer
warmen Decke von der Welt zu verstecken? Wissenschaftler beschulden
den Sonnenlichtmangel – die Tage werden kürzer und die
Sonneneinstrahlung schwächer, weiterhin schüttet unser Körper mehr von
dem so genannten Schlaf-Hormon Melatonin aus. Ist es dunkel, schüttet
die Zirbeldrüse im Zwischenhirn Melatonin aus. Im neurologischen Sinne
der Herbstmüdigkeit beruht die Trübseligkeit auf die schwankende
Ausschüttung des „Glückshormons“ anders gesagt der Neurotransmitter,
der für unsere Stimmung zuständig ist – Serotonin. Es beeinflusst die
Regionen des Gehirns, etwa Schmerzempfinden, Schlaf- und Wachrhythmus
und den Gemütszustand. Das Problem ist, dass unser Tagesablauf und
Pflichten, die Phase auf das baldige Ende der Herbstmüdigkeit nicht
abwarten können. Das bringt wiederum eine gnadenlose Stresswelle mit
sich, die sogar imstande ist unseren saisonalen Tief in eine
Herbstdepression umzuwandeln. Um dies vorzubeugen, müssen wir uns im
Klaren mit der Symptomatik und Folgen der Herbstmüdigkeit sein.

Wie bei jeder psychischen und/oder physischen Beschwerde müssen wir
das Problem erkennen, verstehen und akzeptieren, bevor wir mit dem
Prozess der Heilung anfangen. Die Supplementierung mit diversen
Vitaminen, die wir hoffnungsvoll im Drogeriemarkt erwerben, könnte
unsere Tasche und Gewissen erleichtern, falls wir die Artikel in
Ungewissen in den Einkaufskorb schmeißen.

Zur Rettung kommen die guten Vitamine der B – Gruppe.
(B-Vitamine sind wasserlösliche Vitamine, die im Körper nicht
gespeichert werden können, daher ist deren tägliche Aufnahme wichtig.)
Die acht B-Vitamine + Provitamine sorgen für einen normalen
Energiestoffwechsel und zur Minderung der Müdigkeit.
In Vollkornprodukten, Rindfleisch und in unserem Lieblingsgewürz –
Kurkuma stecken ausreichend B3 und B6 Vitamine, zusätzlich sind
Thunfisch und Lammfleisch eine schmackhafte Quelle an Vitamin B12.

Die von den dunklen Jahreszeiten hervorgerufene Antriebslosigkeit,
lässt sich mit der Aufnahme von dem fettlöslichen Vitamin D bekämpfen.
In Lebensmitteln ist dieses in Hering oder Lachs zu finden, für die
Gegner des Fischgenusses eignen sich auch Pilze, Eier, Avocado und
Emmentaler.

Zum gesunden Energiestoffwechsel tragen Spurenelemente wie Eisen und
Jod, sowie Magnesium und Omega 3 und/ oder Omega 6 Fettsäuren.

Ein wichtige Rolle für unser Wohlbefinden, eigentlich in während jeder
Jahreszeit ist die Stressbewältigung. Verwöhnt euch mit einem
„Selbstliebe-Tag“ einem Training im GYM, SPA Prozeduren und einer
leckeren Mahlzeit.
Wir bekommen das, was wir ausstrahlen – je mehr Harmonie und
Ausgeglichenheit wir nach außen NICHT nur präsentieren, aber auch
bewirken, desto mehr kommt auf uns zurück!
Nutzt die Sonnenstrahlen, die uns der Herbst schenkt und vermeidet das
für die Haut schädliche Sonnenstudio.

Zusammengefasst, lässt sich die Herbstmüdigkeit durch Bewegung,
Supplementierung, gesundes Essen und viel Selbstliebe bekämpfen. Wenn
wir unserem Körper Verständnis zeigen und ihn mit dem richtigen
„Kraftstoff“ nähren, wird er sich bei uns zweifellos bedanken!

Bleibt gesund!

Eure Slava

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